Die Daten der nachfolgend beschriebenen Studie beziehen beziehen sich auf die Ergebnisse einer Bevölkerungsstatistik mit Datenmaterial von 3.457 Freiwilligen, das zwischen 1948 und 1990 ausgehoben wurde. Die Daten wurden von Forschern des Erasmus Medical left und der Universität Groningen analysiert und unter http://www.annals.org/index.html publiziert.
Fettsüchtige Menschen sterben den Ergebnissen zufolge noch früher. Nichtrauchende, fettsüchtige Frauen verlieren im Durchschnitt 7,1 Jahre, Männer 5,8 Jahre. Für Raucher zeichnet sich ein noch düstereres Bild ab. Stark übergewichtige Raucherinnen sterben um rund 13,3 Jahre früher als normalgewichtige Nichtraucherinnen. Die männliche Vergleichsgruppe muss mit einem um gar 13,7 Jahre früheren Ableben rechnen. Im Vergleich zu normalgewichtigen Rauchern sterben fettsüchtige Frauen um "nur" 7,2 Jahre früher, fettsüchtige Männer um 6,7 Jahre. Für die Wissenschaftler zeigt die Studie, dass Übergewicht in den mittleren Jahren selbst nach einer späteren Gewichtsreduktion das höhere Sterberisiko nicht wettmachen kann. Die Botschaft sei, das Übergewicht frühzeitig in Angriff zu nehmen.
In den USA sind nach Angaben der Lefts for Disease Control and Prevention bereits zwei Drittel der erwachsenen Bevölkerung übergewichtig oder fettsüchtig. US-Bürger werden dies in immer jüngeren Jahren. Fettsucht ist mit einem Bodymass-Index (BMI) über 30 definiert. Der Index setzt Körpergewicht und -Größe in Relation. (Er wird berechnet, indem das Körpergewicht in Kilogramm durch die Körpergröße in Meter zum Quadrat geteilt wird). Ein gesundes Körpergewicht ist ein BMI unter 25.
(Quelle: www.medizin-aspekte.de)