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Abnehmen mit dem Magenballon Orbera

Der Magenbypass

Eine chirurgische Therapiemöglichkeit ist die Magenbypass-Operation. Dabei handelt es sich um eine Kombination von restriktivem (d.h. Reduktion des Nahrungsvolumens durch Verkleinerung des Magens) und malabsorptivem (d.h. verminderte Aufnahme der Nahrungsbestandteile) Verfahren. Durch die Umleitung der Verdauungssäfte aus Bauchspeicheldrüse und Galle kommt es vor allem zu einer deutlich reduzierten Fettaufnahme. Der Patient erhält sozusagen von seinem eigenen Körper Unterstützung bei der Gewichtsreduzierung.

Normalerweise gelangt der vorverdaute Speisebrei durch den Magen in den Zwölffingerdarm und wird dort mit den Verdauungssäften aus Bauchspeicheldrüse und Galle verwertet. Bei der Magenbypass-Operation wird ein kleiner Magenrest (Fassungsvolumen ca. 15-20 ml, entspricht einer Espressotasse) von dem Restmagen mit anschließendem „Verdauungs“-Dünndarm abgetrennt. Somit steht dem Speisebrei wenig resorptiver Dünndarmanteil zur Verfügung und es wird weniger Nahrung verdaut. Der kleine „neue“ Magen wird zum Erhalt der ungestörten Nahrungspassage mit Dünndarm unterhalb des Verdauungsanteils verbunden. Der abgetrennte Verdauungsschenkel wird etwa 100 cm dahinter angenäht. Dadurch wird die Fettverdauung um ca. 40% reduziert.

Diese grundlegenden Veränderungen am Verdauungsapparat führen zu einer zuverlässigen Gewichtsreduzierung. Mit diesem Verfahren kann der Patient sich kaum mehr selbst betrügen.

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